Was für eine Woche!!
So viel erlebt: hmm...welche Nachricht zuerst, die gute oder die schlechte, die gute oder die schlechte…?!!
Dies ist unsere Reiseroute:
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Wie schon erwähnt , bin ich letzten Samstag mit Anje, Ada und Roxy aus Shanghai nach Guilin aufgebrochen! Los gings um 3h morgens von Tianjin zum Flughafen Beijing von wo wir dann früh morgens pünktlich nach Guilin in den Süden abgehoben sind. Die geplante Reise begann leider ohne Roxy, die ihren Schlüssel zum Safe mit dem Passport verloren hatte, ihren ersten Flug verpasst hat und einen neuen Flug buchen musste. Mit dem Bus, in dem wir ein Pärchen aus München kennen gelernt hatten und die gleiche Route verfolgte wie wir, gings nun nach Longsheng im Nordwesten von Guilin, von wo wir dann weiter nach Dazhai, einem kleinen Bergdorf in mitten der Reisfelder, fuhren. Naja Straße führt dort keine hin, also wanderten wir erstmal 1h mit einer der Zhuang Frauen, deren Besonderheit ihre langen Haare (bis zu 2m lang weil sie seit ihrer Geburt keinen Haarschnitt hatten!) sind, auf den Gipfel durch Reisfelder und staunten über die mysteriöse Stimmung, die der Nebel und Dunst des Regens entstehen ließ. Weit abgeschieden ist dieses Dorf, teilweise wanderten wir durch Dickicht, das mich an einen Regenwald erinnert mit vielen Bambusbäumen, Bananenpflanzen, Farnen und vieles mehr. Natur pur und weit und breit nichts, das Lärm erzeugen könnte. Man kommt sich so vor als wäre man hier in einer anderen Welt abgetaucht, denn erst vor 5 Jahren entstand die Straße, die hier in die Nähe des Dorfes führt, Elektrizität war zuvor auch noch ein Fremdwort, die Bewohner konnten kein Mandarin sprechen, denn sie sprachen eine eigene Sprache und Geld brauchten sie nicht, denn die Regierung stellte den Bewohnern alles zur Verfügung was notwendig war. Heute gibt es selbst in diesem Bergdorf Wifi und mehrere Fernseher pro Haushalt sowie auch Handys sind gang und gäbe. Abends hat es auch Roxy hierher geschafft, was nun fast ein Wunder ist ohne chinesisch Kenntnisse, und wir hatten ein leckeres Abendessen zusammen mit den Münchnern. Die Nacht verbrachten wir in einer der vielen, billigen Holzgasthäusern.
Sonntag morgens brachen wir gut gestärkt mit Pancakes und trotz starken Regenfalls nach Pingan, dem 2. Eher touristischen Bergdorf auf, welches 4h Fußmarsch entfernt war. Auf dem Weg begegneten wir den Farmern, die fleißig Reis anbauten, einigen Pferden und Kühen, die Pflüge hinter sich herzogen, andere kleine Dörfer und kamen an etlichen Wasserfällen vorbei. Waschelnass und etwas müde erreichten wir Pingan, das Dorf der Yao Minderheiten am Nachmittag und stärkten uns mit Bamboo Tube Rice (gegrillter Reis mit Kürbis und Hühnchen im Bambusrohr) bevor es wieder zurück nach Guilin und anschließend nach Yangshou ging. Dort angekommen mieteten wir uns Räder von Sam, meinem Couchsurfing Freund, und machten uns in der beinahe stockfinsteren Nacht auf den Weg zum „Gigglingtree“ (das mit Sicherheit schönste Hostel von ganz Yangshou!). Sam warnte uns, dass wir den Weg alleine nicht finden können in der Nacht aber stur wie ich bin vertraute ich auf meine Fähigkeit Karten zu lesen und wir fuhren los, vorbei an quakenden Fröschen und dem Yulong Fluss zwischen den Karsthügeln. Eeeeeeeendlich wir haben es geschafft, wusste ichs doch! Ich kam mir vor als wäre ich in meinem Paradies gelandet. Die Gegend (auch wenn es Nacht war), das Hostel, der Courtyard, die Stimmung, Moquito schlürfend genossen wir die restlichen Abendstunden. Kein Wunder das dieses Hostel, welches von 2 Niederländern geführt wird, so beliebt bei allen Ausländern ist. Auch Oberösterreicher haben wir getroffen!
Wunderbar haben wir geschlafen in unseren Himmelbetten, doch wurden wir vom starken Regen früh wieder geweckt. Die überdachte Terrasse bot aber genügend Schutz für das reichhaltige Frühstück im Freien. Mangosmoothie, Cafe, Toast, Müsli und frisches Obst,…lecker…ein Frühstück, das wir schon lange nicht hatten! Wir ließen uns vom Regen nicht aufhalten, schlüpften in unsere Regenjacken und radelten los in die wunderschöne Landschaft, die auch bei diesem Wetter einen unbeschreiblichen Anblick bot. Unser erster Halt war der Moon Hill, auf den wir ca. 30min wanderten. Als wir kurz vor der Spitze in den Himmel schauten waren wir so überwältigt, als plötzlich der gewaltige Bogen des „Mondes“ über uns ragte. Wir waren nur 4 Leute auf dem Berg, alle anderen haben uns belächelt was wir heute bei diesem Wetter da oben suchen aber es hat sich definitiv gelohnt! Weiters war der Watercave auf dem Programm und so machten wir uns auf die Suche über Stock und Stein und freuten uns, dass der Regen nachgelassen hatte. Nach langer Fahrt durch Dörfer und über Schotterstraßen erreichten wir unser Ziel- doch leider mussten wir feststellen, dass aufgrund des hohen Wasserlevels diese Attraktion gesperrt war. Wir dachten uns eben nichts dabei als die Ticketkassen auf einmal nicht mehr geöffnet waren und dachten nicht, dass die Höhle auf einmal geschlossen war. Die Fahrt mit dem Boot in die Höhle war aber unmöglich den der Spalt zwischen Wasser und Höhleneingang betrug gerade mal 15 bis 20cm. Schade…nun also wieder zurück nach Yangshuo um den Bus über Fuli nach Xingping, einem kleinen Dorf am Li Fluss, zu erwischen. Dies war unsere Endstation für Montag und wir suchten uns eine nette Unterkunft. Beim Abendessen lernten wir eine Chinesin kennen, die Esperando gelernt hat und perfektes Englisch und Deutsch sprach, was uns alle sehr zum Staunen brachte! Uiii….so viele Mosquitos…und immer bin ich die Arme. Die anderen sind also in Sicherheit denn nur ich ziehe diese „Viecher“ an :(
Am nächsten Morgen habe ich uns ein Bambus-boot organisiert, das uns nach Yangdi bringen sollte. Dieser Flussabschnitt soll angeblich der schönste sein und wir passierten die Passage, die auf dem 20Yuan Schein abgebildet ist! Von Yangdi gings per Bus wieder retour nach Yangshuo um unseren letzten Nachmittag dort zu verbringen. Die Lichtshow von Liu San Jie wurde leider auch aufgrund des hohen Wasserpegels abgesagt und Roxy und ich machten uns ein 2. Mal auf den Weg zum Watercave nachdem uns versichert wurde, dass die Höhle diesmal geöffnet ist. Ja das war sie! Platzangst durfte man allerdings keine haben denn der Eingang war mit 30cm noch immer extrem eng und beängstigend aber wir ließen uns nicht abhalten von unserem Abendteuer während Anje und Ada den Nachmittag in der Stadt verbrachten. Wir wanderten durch die Höhle und staunten über die Felsformationen im Inneren des Karthügels, durchwateten einen unterirdischen Fluss und badeten im Schlammbad, und rasteten schließlich in den heißen Quellen, wie herrlich! Wieder zurück in Downtown gingen wir noch ein wenig shoppen in der Weststreet, in der es nur so von Ausländern wimmelte und die Preise dementsprechend hoch waren. Ich war froh, dass wir nie in der Stadt übernachteten, denn die Stadt selbst ist wirklich nicht besonders Sehenswert, außer der riesige Markt, auf dem mal so ziemlich alles, von lebendigen Schlangen, Fischen, Fröschen, Hühnern, Hasen,..bis zum Gemüse und Obst jeder Art finden kann. Nicht außer Lärm und Touristen gibt es sonst noch. Nach unserm letzten Drink machten Roxy und ich uns auf zu Sam´s Wohnung, wo uns Sam herzlichst empfing. Neben dem tosendem Wasserfall gelang es uns erst spät einzuschlafen aber ich machte meine 2. Tolle Couchsurfing Erfahrung!
Roxy musste uns Mittwoch morgens schon früh wieder verlassen, da ihr Flug vor Mittag nach Shanghai startete während wir noch genügend Zeit hatten für ein spätes Frühstück in eines der vielen Coffee Bars in der Weststreet. Nun beginnt die schlechte Nachricht – der Horrortrip zurück. Klingt so unglaubwürdig, denn so viel Unglück kann man normalerweise gar nicht haben aber anscheinend doch. Verlassen haben wir Yangshou um etwa 12h und fuhren nach Guilin und anschließend zum Flughafen wo wir um ca 14.30 ankamen. Unser geplanter Flug wäre um 16h gewesen. Kurz vor Boarding kam dann die Lautsprecherdurchsage „Aufgrund des schlechten Wetters in Peking können wir nicht abfliegen. Bitte warten Sie auf weitere Informationen“. Diese Infos kamen allerdings nie und immer hieß es das gleiche und wir warteten und warteten und 3h später servierte Air China unsere Abendessen am Gate. Das war wohl ein schlechtes Zeichen. Nun hieß es wir werden zu einem Hotel gebracht und wir marschierten zum Bus. Als die Busse dann gefüllt waren, kam die nächste Meldung: Irrtum wir müssen wieder zum Gate und fliegen doch! Also wieder durch die Pass und Sicherheitskontrollen zum Gate und ins Flugzeug. Endlich..Abflug um 20.30…aber nach ca 2,5h Flugzeit die Meldung aus dem Cockpit, dass wir nicht in Peking landen können wegen dem Unwetter und wir landen in der Inneren Mongolei (!!!!). Was? Was soll das denn? Wir warteten und warteten, konnten nicht raus aus dem Flugzeug und dann hieß es erneut Abflug nach Peking. Diesmal aber wirklich und wir landeten tatsächlich um 2.00 morgens am Donnerstag! Was nun? Kein Bus, keine U-Bahn, kein Zug…wie kommen wir nach Tianjin?? Uns blieb nichts anderes übrig, als die Zeit auf den Flughafen-bänken totzuschlagen. 7.00 früh der erste Bus. Nun sollten wir doch endlich erlöst sein, doch das Pech nahm kein Ende und der Bus gab nach 1h den Geist auf mitten auf der Autobahn! Der 2. Bus brachte uns schließlich um etwa 10.30 nach Tianjin. Fix und fertig fielen wir nur mehr ins Bett und ich dachte nicht mehr ans Arbeiten vor Freitag früh! Zum Glück ist jetzt Wochenende und genügend Zeit zum erholen :)
Aber zurück zum Schönen, es war ein unglaublicher Trip mit meinen Mädls, und ich hoffe ich kann irgendwann wieder dieses Paradies um Yangshuo besuchen, am besten im August oder September und nicht in der Regenzeit! Und ich bin recht froh, dass Ada mit war, denn ganz ohne Chinesisch ist es nicht so einfach in den abgeschiedenen Dörfern!
Tipps und Kontaktadressen könnt ihr euch gerne bei mir persönlich einholen :)
Pflichtpraktikum in China und Auslandssemester an der SMU in Singapur
Freitag, 18. Juni 2010
Donnerstag, 10. Juni 2010
Woche 10 Party mit den Aussies
Ni hao meine Lieben!
Ich komm mir wirklich so vor als haett ich knapp 1 Jahr Urlaub! Ich geniess die Zeit hier total.
Am Mittwoch war ich bei Anje und Ada am Campus der Medical University, Abendsport Schwimmen und Badminton. Man kann sich gar nicht vorstellen was sich da um 22h noch alles tut am Campus, unglaublich wie viele Studenten hier die Abendstunden outdoor geniessen und herumtanzen… zu Lady Gaga Klaengen wird hier taeglich bis spaet in die Nacht an Performances geprobt, da muss wohl eine grosse Veranstaltung demnaechst stattfinden. Wir haben uns jedenfalls praechtig amuesiert beim Anblick der 3 bis 4 Gruppen. Dies ist wohl nur in einem kommunistischen Land moeglich, dass Studenten bis spaet in die Nacht proben und sich wochenends bis 23h und laenger in den Hoersaelen befinden und lernen. Der Leistungsdruck ist hier in China eben sehr gross und viele traeumen von einer spaeteren Karriere im Westen und strebern sehr hart fuer den sogenannten SAT Test, de res ihnen ermoeglichen kann, in Europa aber speziell in den USA zu studieren.
Donnerstags war ich dann mit Scott Badminton spielen und ich denk ich kann mit dem chinesischen Niveau recht gut mithalten (ein großes Danke an dieser Stelle an Christian :)
Am Freitag war ich dann bei Anje und Ada eingeladen zu kochen..hihi…nach laengerer Suche nach den geeigneten Zutaten fuer Kaiserschmarrn und Apfelkompott im Supermarkt, machte ich mich an die Arbeit. Ui...ich liebe kochen aber wird es gleich schmecken wie in Austria? Ich war ganz erstaunt wie toll ich das eingentlich hinbekommen habe und Anje und Ada hats geschmeckt mit einem echt deutschen Riesling dazu – perfekt! Nach einem chilligen DVD Abend cruiste ich mit Ada’s Klappbike, das mir um ca. 50cm zu klein ist, durch die fast menschenleeren Gassen zurueck zu meinem Hotel.
Samstag morgen hiess es schon wieder frueh aufstehen fuer eine Runde Badminton mit Ada und danach trafen wir uns mit 7 Aussies (Freunde von Anje aus Beijing) zum Mittagessen. Durch den European Concession District fuehrten uns die Strassen dann ins “Chateau 35” wo wir einen gemuetlichen Nachnmittags-cocktail genossen und uns schon mal fuer die Party am Abend einstimmten. Jae s war DIE Party des Monats – die Aircraft Carrier Party, die zum 2. Mal statt fand, auf einem echten Aircraft Carrier am See, auf dem russische Helikopter stationiert sind zwischen 1000 und 2000 Leute aus Beijing und Tianjin, die meisten davon Auslaender und der Rest ein paar reiche Chinesen.
Im Partybus wurde schon heftig gefeiert und dort angekommen gings dann direkt aufs Deck zur Mainstage!
Supergeile Musik zum tanzen, tolle Stimmung, einzigartiges Ambiente, eine laue Sommernacht und gaaaaanz viele Partyleute. Hab an die 10 Australier kennen gelernt an diesem Tag und nun stehts fast fest: Im Dezember muss ich nach Australien – Plan: Roadtrip die Ostkueste runter nach Sydney! Downunder wir kommen!! Juhuuu!!
Nachdem wir erst in den fruehen Morgenstunden wieder in Tianjin zurueck waren, und ich wenigstens meine 6h Schlaf brauchte, began der Sonntag relative spaet mit einem Spaziergang auf dem Antikmarkt und einem leckeren Thai-Nachmittagsessen. Schliesslich cruisten Anje, Ben, Tim und ich noch mit 2 Tandem-Bikes in der Concession Area um die Wette und liessen das tolle Wochenende gemeinsam ausklingen.
Gestern war wieder meine Schwimmsession angesagt und Badminton danach, war aba dann wiklich schon sehr K.O. als ich dann um 22h30 heim kam. Heut triff ich mich noch mit Zoe und dann gehts mit Anje noch weiter zum Expat Mixer Dinner. Packen sollt ich auch denn in 2 Tagen flieg ich mit meinen 3 Mädls nach Guilin für einen Kurzurlaub bis Mittwoch! Freu mich schon total!
A Bientot, Lisa
Ich komm mir wirklich so vor als haett ich knapp 1 Jahr Urlaub! Ich geniess die Zeit hier total.
Am Mittwoch war ich bei Anje und Ada am Campus der Medical University, Abendsport Schwimmen und Badminton. Man kann sich gar nicht vorstellen was sich da um 22h noch alles tut am Campus, unglaublich wie viele Studenten hier die Abendstunden outdoor geniessen und herumtanzen… zu Lady Gaga Klaengen wird hier taeglich bis spaet in die Nacht an Performances geprobt, da muss wohl eine grosse Veranstaltung demnaechst stattfinden. Wir haben uns jedenfalls praechtig amuesiert beim Anblick der 3 bis 4 Gruppen. Dies ist wohl nur in einem kommunistischen Land moeglich, dass Studenten bis spaet in die Nacht proben und sich wochenends bis 23h und laenger in den Hoersaelen befinden und lernen. Der Leistungsdruck ist hier in China eben sehr gross und viele traeumen von einer spaeteren Karriere im Westen und strebern sehr hart fuer den sogenannten SAT Test, de res ihnen ermoeglichen kann, in Europa aber speziell in den USA zu studieren.
Donnerstags war ich dann mit Scott Badminton spielen und ich denk ich kann mit dem chinesischen Niveau recht gut mithalten (ein großes Danke an dieser Stelle an Christian :)
Am Freitag war ich dann bei Anje und Ada eingeladen zu kochen..hihi…nach laengerer Suche nach den geeigneten Zutaten fuer Kaiserschmarrn und Apfelkompott im Supermarkt, machte ich mich an die Arbeit. Ui...ich liebe kochen aber wird es gleich schmecken wie in Austria? Ich war ganz erstaunt wie toll ich das eingentlich hinbekommen habe und Anje und Ada hats geschmeckt mit einem echt deutschen Riesling dazu – perfekt! Nach einem chilligen DVD Abend cruiste ich mit Ada’s Klappbike, das mir um ca. 50cm zu klein ist, durch die fast menschenleeren Gassen zurueck zu meinem Hotel.
Samstag morgen hiess es schon wieder frueh aufstehen fuer eine Runde Badminton mit Ada und danach trafen wir uns mit 7 Aussies (Freunde von Anje aus Beijing) zum Mittagessen. Durch den European Concession District fuehrten uns die Strassen dann ins “Chateau 35” wo wir einen gemuetlichen Nachnmittags-cocktail genossen und uns schon mal fuer die Party am Abend einstimmten. Jae s war DIE Party des Monats – die Aircraft Carrier Party, die zum 2. Mal statt fand, auf einem echten Aircraft Carrier am See, auf dem russische Helikopter stationiert sind zwischen 1000 und 2000 Leute aus Beijing und Tianjin, die meisten davon Auslaender und der Rest ein paar reiche Chinesen.
Supergeile Musik zum tanzen, tolle Stimmung, einzigartiges Ambiente, eine laue Sommernacht und gaaaaanz viele Partyleute. Hab an die 10 Australier kennen gelernt an diesem Tag und nun stehts fast fest: Im Dezember muss ich nach Australien – Plan: Roadtrip die Ostkueste runter nach Sydney! Downunder wir kommen!! Juhuuu!!
Nachdem wir erst in den fruehen Morgenstunden wieder in Tianjin zurueck waren, und ich wenigstens meine 6h Schlaf brauchte, began der Sonntag relative spaet mit einem Spaziergang auf dem Antikmarkt und einem leckeren Thai-Nachmittagsessen. Schliesslich cruisten Anje, Ben, Tim und ich noch mit 2 Tandem-Bikes in der Concession Area um die Wette und liessen das tolle Wochenende gemeinsam ausklingen.
Gestern war wieder meine Schwimmsession angesagt und Badminton danach, war aba dann wiklich schon sehr K.O. als ich dann um 22h30 heim kam. Heut triff ich mich noch mit Zoe und dann gehts mit Anje noch weiter zum Expat Mixer Dinner. Packen sollt ich auch denn in 2 Tagen flieg ich mit meinen 3 Mädls nach Guilin für einen Kurzurlaub bis Mittwoch! Freu mich schon total!
A Bientot, Lisa
Mittwoch, 2. Juni 2010
Woche 9 in Tianjin
Die letzte Woche hat sich nicht ganz so viel getan. Das Wochenende war das erste, das ich in den letzten paar Wochen mal wieder in Tianjin verbracht hab. Die Woche war ziemlich heiss mit Temperaturen ueber 30 Grad! Am Mittwoch war ich im “Buddy’ s” mit meinen Maedls Jens “Farewell”-Party feiern. Donnerstag nachmittag fand dann das monatliche Mitarbeiter Meeting statt, dass mein Chef fuehrt. Wir haben einen Ausblick auf das naechste Monat bekommen, einige Business Updates und auch Infos ueber das Drachenbootfest am 16. Juni. Ausserdem wurden wir mit der Nachricht ueber ein Teambuilding Wochenende Ende Juni ueberrascht, ueber das ich mich schon besonders freue. Abends ging ich dann zum Expat Dinner ins Japanische Restaurant “Haru Haru” in dem wir super lecker California Rolls und vieles mehr hatten. War dismal sehr gut besucht und ich schaetze mal an die 35 Auslaender sind gekommen und zum ersten Mal bin ich einem Grazer begegnet!!! Und wie es der Zufall so will, hat auch er mal fuer Magna Steyr gearbeitet und ist mit meinem Arbeitskollegen derzeit in Kontakt fuer Airbus Projekte :)
Freitag abends traf ich mich zum Café mit Scott bevor ich mich dann doch noch ueberreden liess ins “Sitong” zu gehn um Svenja’ s B-Day zu feiern. War eine tolle Party dort, super Stimmung und wie immer Live-Musik der Philippinos. Samstag ging ich dann eher langsam an nach dieser langen Nacht, ging dann gemuetlich ins Fitnesscenter und verbrachte am Nachmittag an die 2 Stunden im Buchladen, stoeberte nach englischen, chinesischen und franzoesischen Buechern und wurde nach langer Suche dann auch fuendig. Die Abendsonne wollte ich dann im Park geniessen und machte es mir dort mit meinen Buechern gemutlich. Allerdings war ich nicht lange allein, den schon bald kam ein Chinese auf mich zu und begann mich nach allem Moeglichen zu fragen. Er wollte mich darauf hinweisen, dass ich in der Sonne sitze und meine Haut ja dann etwas Farbe abbekommen wuerde…haha..wie lustig, die sin des eben noch immer nicht gewohnt, dass wir Westler keener Angst vor Sonnenstrahlen haben, im Gegenteil :) Er war ausserdem sehr bemueht mit auch ein paar neue Vokabeln naeher zu bringen und ich war richtig stolz, dass ich mich mit ihm gut auf Chinesisch unterhalten konnte. Schliesslich waren Ada, Anja, Christine und ich beim Inder “Bawarchi” zum Dinner und hatten aussergewoehnlich, authentisches indisches Essen. Nach einem kurzen Abendspaziergang im Waterpark begaben wir uns in die “Pepper Bar” um DIE angekuendigte Party schlecht hin zu besuchen, die allerdings nicht so aufregend war und wir sie nach einem Cocktail und mit unseren Tickets fuer die Arcraft Carrier Party naechste Woche, wieder verlassen haben. Sonntags hab ich nun eeeeeeeeendlich, einen Tag vor Abgabetermin, meine erste Bachelor Arbeit abgeschlossen und abgeschickt! Juhuuu..ab jetzt bin ich wirklich frei von der FH, naja zumindest bis Maerz 2011, bin ziemlich erleichtert!!! Am Nachmittag wollte ich dann Anje und Ada bei ihrem Wohnungsumzug in die Medical University helfen und bewunderte die grosse Wohnung, allerdings chillten wir, hatten einen netten Nachmittag mit dem australischen Nachbar und planten unseren Guilin Trip.
Gordon, mein Chef ist seit gestern wieder zurueck von seiner Businessreise und nachdem ich letzten Freitag meine Arbeit fuer die Finanzabteilung abgeschlossen habe, warte ich nun auf meine neue Aufgabe…und in der Zwischenzeit plane ich unseren 5-Tagestrip in knapp 2 Wochen!! :) Montags war ich mit Anje noch Schwimmen und gestern im Gym,…ja ich brauch meine taegliche Bewegung. Heut ist Yoga und Badminton angesagt!
Das waer soweit mal alles an Neuigkeiten von meiner Seite! Ich freu mich wieder von euch zu hoeren!
Bis Bald, eure Lisa
Freitag abends traf ich mich zum Café mit Scott bevor ich mich dann doch noch ueberreden liess ins “Sitong” zu gehn um Svenja’ s B-Day zu feiern. War eine tolle Party dort, super Stimmung und wie immer Live-Musik der Philippinos. Samstag ging ich dann eher langsam an nach dieser langen Nacht, ging dann gemuetlich ins Fitnesscenter und verbrachte am Nachmittag an die 2 Stunden im Buchladen, stoeberte nach englischen, chinesischen und franzoesischen Buechern und wurde nach langer Suche dann auch fuendig. Die Abendsonne wollte ich dann im Park geniessen und machte es mir dort mit meinen Buechern gemutlich. Allerdings war ich nicht lange allein, den schon bald kam ein Chinese auf mich zu und begann mich nach allem Moeglichen zu fragen. Er wollte mich darauf hinweisen, dass ich in der Sonne sitze und meine Haut ja dann etwas Farbe abbekommen wuerde…haha..wie lustig, die sin des eben noch immer nicht gewohnt, dass wir Westler keener Angst vor Sonnenstrahlen haben, im Gegenteil :) Er war ausserdem sehr bemueht mit auch ein paar neue Vokabeln naeher zu bringen und ich war richtig stolz, dass ich mich mit ihm gut auf Chinesisch unterhalten konnte. Schliesslich waren Ada, Anja, Christine und ich beim Inder “Bawarchi” zum Dinner und hatten aussergewoehnlich, authentisches indisches Essen. Nach einem kurzen Abendspaziergang im Waterpark begaben wir uns in die “Pepper Bar” um DIE angekuendigte Party schlecht hin zu besuchen, die allerdings nicht so aufregend war und wir sie nach einem Cocktail und mit unseren Tickets fuer die Arcraft Carrier Party naechste Woche, wieder verlassen haben. Sonntags hab ich nun eeeeeeeeendlich, einen Tag vor Abgabetermin, meine erste Bachelor Arbeit abgeschlossen und abgeschickt! Juhuuu..ab jetzt bin ich wirklich frei von der FH, naja zumindest bis Maerz 2011, bin ziemlich erleichtert!!! Am Nachmittag wollte ich dann Anje und Ada bei ihrem Wohnungsumzug in die Medical University helfen und bewunderte die grosse Wohnung, allerdings chillten wir, hatten einen netten Nachmittag mit dem australischen Nachbar und planten unseren Guilin Trip.
Gordon, mein Chef ist seit gestern wieder zurueck von seiner Businessreise und nachdem ich letzten Freitag meine Arbeit fuer die Finanzabteilung abgeschlossen habe, warte ich nun auf meine neue Aufgabe…und in der Zwischenzeit plane ich unseren 5-Tagestrip in knapp 2 Wochen!! :) Montags war ich mit Anje noch Schwimmen und gestern im Gym,…ja ich brauch meine taegliche Bewegung. Heut ist Yoga und Badminton angesagt!
Das waer soweit mal alles an Neuigkeiten von meiner Seite! Ich freu mich wieder von euch zu hoeren!
Bis Bald, eure Lisa
Mittwoch, 26. Mai 2010
Woche 8 - wieder ein aufregendes Wochenende
Sodala…nun schreib ich euch wieder. Bin zurzeit viel beschäftigt und hab auch in der Arbeit etwas tu tun nachdem ich seit Montag für ca. 2 Wochen für die Finanzabteilung arbeiten darf und weil unser Chef auch nicht da ist. Dafür gibt’s aber jetzt einen kurzen Rückblick meiner letzten Woche.
Was hab ich so gemacht? Arbeiten, Gym, Chinesisch-Lernstunde mit Merry, Abendspaziergang am Fluss, Marketing&Sales Department Meeting am Freitag, …
Vor dem Start ins Wochenende, bin ich mit Anje und Ada im YY Beer House, dem besten Thai Restaurant der Stadt, essen gewesen (Pattaya Thai Nudeln, Thai Curry und Kokos-Zitronengras-Hühnchen-Suppe). Anschließend fuhren wir zu Alibaba, die In-location der Studenten, gerammelt voll und spottbillig ;) dann war eine „French“-Party angesagt, die sich aber als Reggae-party herausstellte und grad der Hammer war und so landeten wir schließlich wieder mal im Sitong, dem besten Club von Tianjin, voll mit Expats und „Lao wais“ (Chinesisches Wort für Ausländer).
Samstag früh haben Anje, Ada und ich unseren Wochenendtrip gestartet. Los gings um 10h mit Taxi zum Busbahnhof. Von dort ca. 3h mit einem Minibus, der alles andere als gemütlich war und jeden Fußgänger auf der Straße aufhielt und fragte ob er nicht auch noch einsteigen will, obwohl der Bus schon übervoll war!!! Die Fahrt war mal zum Eingewöhnen auf die vielen Busfahrten, die mir hier in Asien noch blühen..haha…das kann ja noch lustig werden…nach ca. 5h Anreise haben wir dann unser Ziel erreicht, ein Farmer-haus in Jixian am Land, mitten in der Natur auf einem Hügel ;) Wir wurden bestens versorgt mit einem reichlichen Mittagessen und freuten uns, die einzigen Gäste zu sein und unseren Schlafplatz als erster aussuchen zu dürfen. Den Nachmittag genossen wir dann am nahegelegenen See, schauten den Fischern zu und den Kindern und Frauen, die Schnecken und Muscheln suchten. Über Stock und über Stein, führte es uns und vor unserer Rückkehr für das Abendessen kauften wir uns noch bei einem der Straßenhändler Nüsse. Die gibt’s hier Natur pur: Macadamia, Paranüsse, Mandeln, Haselnüsse,……alle in der Schale…das heißt eine Menge Arbeit, dafür sind sie aber unbehandelt und extreeeem gesund ;) Den Abend ließen wir dann gemütlich bei ein, zwei,…drei Gläsern Wein ausklingen und schliefen wunderbar trotz Moskitobefall und steinharten Betten.

Früh begannen wir den Sonntag, denn wir wollten nach dem Frühstück, das die Farmer mit ihren eigenen angebauten Gemüse, den Eiern, etc. zubereiteten, zur Großen Mauer aufbrechen. Ein Bum-Bum-Bum fuhr uns dorthin ;) das ist ein Gefährt auf 3 Rädern, schauts es auf meinen Bildern an…haha…da muss man mal drin gesessen haben!! Echt ein Erlebnis! Mit den Pferden ritten wir dann auf die Mauer! Hätte ich nie für möglich gehalten, dass Pferde so etwas schaffen, wenn ihr gesehen hättet wie steil der Weg war und wie der ausgesehen hat!! Jedenfalls ist das definitiv ein Geheimtipp, man reitet durch den „Wald“ und gelangt von einer ganz anderen Stelle auf die Mauer, bei der sich die Fake-Touristenmauer mit der echten Mauer trifft! Wir spazierten 1.5h Stunden entlang der Mauer auf und ab, dann zwang uns die heiße Sonne zum Abstieg mit den Pferden ;) Zurück bei den Farmern bekamen wir noch das letzte Mittagessen und dann bestritten wir leider wieder unsere Heimreise nach Tianjin, wo wir gegen 18h ankamen. Das meiste Geld ging für die verschiedensten Transportmittel drauf, denn fürs Schlafen, inklusive 4xEssen bezahlten wir 50RMB (ca. 6€)..hahaa… Nachdem ich der Einladung zum Thai Essen von Beverly mit Nadja, Sally und Charley nicht wiederstehen konnte, schlemmte ich auch dort nochmal Zitronenhühnchen, Ananasreis, Curry, Thai-Frühlingsrollen, Kokossuppe und Tofu, und viel dann tot müde ins Bett. Es war ein super Wochenende! Habs total genossen in der Natur zu sein, mehr Ruhe zu haben, mit den Mädls unterwegs zu sein und die Farmer und ihr Leben kennen zu lernen!
Wie schon gesagt arbeite ich jetzt für eine andere Abteilung und mir machts wirklich Spaß zurzeit! Heute hab ich zum Glück meine Online-Registrierung beim Singapur-Einwandereramt abschließen können und ich freu mich über meinen nächsten Trip nach GUILIN, den ich nun doch mit meinen Mädls Anje und Ada machen kann!!! Juhuu, kanns kaum erwarten! Morgen Abend wird ich dann Buddy´s aufsuchen mit Anje, Ada und Co und Donnerstag Abend zum Expat Mixer Meeting gehen. Samstag ist die nächste Party angesagt und auch für die Aircraft Carrier Party besorgen wir uns Karten, die Anfang Juni am Meer stattfinden. Wie ihr seht hab ich mal wieder Freizeitstress, und noch dazu möchte ich das Fitnessstudio auch nicht vernachlässigen ;) Bis bald meine Lieben, jetzt muss ich mich beeilen, dass ich die letzten Ausbesserungen an meiner Bakk vornehme, denn Deadline ist nächsten Montag!!! Schöne Woche noch euch allen!
Was hab ich so gemacht? Arbeiten, Gym, Chinesisch-Lernstunde mit Merry, Abendspaziergang am Fluss, Marketing&Sales Department Meeting am Freitag, …
Vor dem Start ins Wochenende, bin ich mit Anje und Ada im YY Beer House, dem besten Thai Restaurant der Stadt, essen gewesen (Pattaya Thai Nudeln, Thai Curry und Kokos-Zitronengras-Hühnchen-Suppe). Anschließend fuhren wir zu Alibaba, die In-location der Studenten, gerammelt voll und spottbillig ;) dann war eine „French“-Party angesagt, die sich aber als Reggae-party herausstellte und grad der Hammer war und so landeten wir schließlich wieder mal im Sitong, dem besten Club von Tianjin, voll mit Expats und „Lao wais“ (Chinesisches Wort für Ausländer).
Früh begannen wir den Sonntag, denn wir wollten nach dem Frühstück, das die Farmer mit ihren eigenen angebauten Gemüse, den Eiern, etc. zubereiteten, zur Großen Mauer aufbrechen. Ein Bum-Bum-Bum fuhr uns dorthin ;) das ist ein Gefährt auf 3 Rädern, schauts es auf meinen Bildern an…haha…da muss man mal drin gesessen haben!! Echt ein Erlebnis! Mit den Pferden ritten wir dann auf die Mauer! Hätte ich nie für möglich gehalten, dass Pferde so etwas schaffen, wenn ihr gesehen hättet wie steil der Weg war und wie der ausgesehen hat!! Jedenfalls ist das definitiv ein Geheimtipp, man reitet durch den „Wald“ und gelangt von einer ganz anderen Stelle auf die Mauer, bei der sich die Fake-Touristenmauer mit der echten Mauer trifft! Wir spazierten 1.5h Stunden entlang der Mauer auf und ab, dann zwang uns die heiße Sonne zum Abstieg mit den Pferden ;) Zurück bei den Farmern bekamen wir noch das letzte Mittagessen und dann bestritten wir leider wieder unsere Heimreise nach Tianjin, wo wir gegen 18h ankamen. Das meiste Geld ging für die verschiedensten Transportmittel drauf, denn fürs Schlafen, inklusive 4xEssen bezahlten wir 50RMB (ca. 6€)..hahaa… Nachdem ich der Einladung zum Thai Essen von Beverly mit Nadja, Sally und Charley nicht wiederstehen konnte, schlemmte ich auch dort nochmal Zitronenhühnchen, Ananasreis, Curry, Thai-Frühlingsrollen, Kokossuppe und Tofu, und viel dann tot müde ins Bett. Es war ein super Wochenende! Habs total genossen in der Natur zu sein, mehr Ruhe zu haben, mit den Mädls unterwegs zu sein und die Farmer und ihr Leben kennen zu lernen!
Wie schon gesagt arbeite ich jetzt für eine andere Abteilung und mir machts wirklich Spaß zurzeit! Heute hab ich zum Glück meine Online-Registrierung beim Singapur-Einwandereramt abschließen können und ich freu mich über meinen nächsten Trip nach GUILIN, den ich nun doch mit meinen Mädls Anje und Ada machen kann!!! Juhuu, kanns kaum erwarten! Morgen Abend wird ich dann Buddy´s aufsuchen mit Anje, Ada und Co und Donnerstag Abend zum Expat Mixer Meeting gehen. Samstag ist die nächste Party angesagt und auch für die Aircraft Carrier Party besorgen wir uns Karten, die Anfang Juni am Meer stattfinden. Wie ihr seht hab ich mal wieder Freizeitstress, und noch dazu möchte ich das Fitnessstudio auch nicht vernachlässigen ;) Bis bald meine Lieben, jetzt muss ich mich beeilen, dass ich die letzten Ausbesserungen an meiner Bakk vornehme, denn Deadline ist nächsten Montag!!! Schöne Woche noch euch allen!
Mittwoch, 19. Mai 2010
Woche 7 – Bin wieder zurück vom Business Trip *leider*
Ich hab mich verliebt!! Und zwar in eine Stadt namens Shanghai!!! Ich bin einfach überwältigt. Hier fühl sogar ich mich klein wenn ich durch die Straßen spaziere und links und rechts die Wolkenkratzer in den Himmel ragen. Diese Stadt ist nicht China, oder zumindest nicht so wie ich dieses Land bis jetzt kennen gelernt habe. Oder sie ist einfach die Zukunft!? 15 Jahre voraus gegenüber anderen Städten. Hier kreuzen sich bis zu 9 spurige Avenues auf bis zu 4 Etagen. Die Stadt ist multikulturell und niemand starrt mich hier an als käme ich vom Mond ;) natürlich nicht, denn hier gibt es so viele Ausländer, in Shanghai fließt das viele Geld und viele ausländische Investoren haben sich bereits hier niedergelassen.
Nun aber zurück zu meiner eigentlichen Reise: erste Stadt war Wuxi, in der wir noch Dienstag abends in einem 5 Sterne Luxus Hotel eingecheckt haben nach unsrem knapp 2h Flug-Businessclass was sonst ;) Am nächsten Tag besuchten wir 2 Die Shops, unsere potentiellen zukünftigen Lieferanten, bei denen wir herzlich willkommen waren, eine Tour durch die Fertigung bekamen und interessante Gespräche mit dem Geschäftsführer und den Sales Verantwortlichen hatten und schließlich am Abend ein hervorragendes Dinner am Taihu Lake (der 3. Größte See in China)von unserem Gastgeber serviert bekamen. Zum ersten Mal in meinem Leben wurde mir Haiflossensuppe und Silberfischsuppe serviert – war zuerst ein wenig skeptisch, da ich überhaupt kein Fan von chinesischen Suppen bin – aber war dann so begeistert dass ich gleich noch einen Teller essen hätte können, der kostete aber wie ich später erfahren habe allein 180Yuan (=20€)! und dies war nur einer der 10-15 Gänge an diesem Abend! Was man nicht alles für die Kunden tut ;)
Der Donnerstag lief sehr ähnlich ab, wieder 2 Lieferanten besucht in Wuzhong und einen in der Gegend von Shanghai. Bin nun um einige Informationen reicher, konnte zum ersten Mal auch die Produktion direkt beobachten und den Unterschied der verschiedenen Werkzeuge verstehen und staunte über das ausgeklügelte Logistiksystem und die Perfektion der Just-in-Time Lieferung bei der die produzierten Autoteile kaum 6h nach dem sie aus der Produktion kommen verschifft werden.
Freitag früh fuhren wir dann zur „Die & Mold 2010“ Tradeshow, um nach weiteren zukünftigen Firmen als Lieferanten Ausschau zu halten, Infos zu sammeln und natürlich um gaaaaaaanz viele Visitenkarten auszutauschen. Das Businessleben besteht hier, so könnte man glauben, hauptsächlich aus dem Kontakteknüpfen, dem Guanxi, und dem Tausch der Business Cards!
Ziemlich erfolgreich mit ein Dutzend potentiellen Firmen, verließen wir nach einem kurzen Besuch der Bakery Tradeshow nebenan, nach etwa 6h Fußmarsch die Ausstellungshallen und fuhren wir für eine kurze Rast ins Hotel bevor wir uns zum Yuyuan Garden aufmachten. Das ist ein Viertel neben einer Parkanlage, einem der berühmtesten Teehäuser, typischen chinesischen Altstadthäusern, kleinen Gassen und Souvenirläden und vieles mehr.
Nun wars Wochenende und wir (Gordon, Sally, Beverly und Nadja) machten uns in aller früh um 8h zur Expo auf! 1h später sind wir an einem der 8 Eingänge angekommen und siehe da, schon eine riesige Menschenmasse wartet auf den Einlass. Kurz nach 10h betraten dann auch wir endlich das EXPO Areal und standen vor dem China Pavillion. Wo ist der Eingang? Keine Chance – alle 40.000 Karten für heute sind schon vergeben!!! Die ersten stellten sich bereits um 5h morgens an. Tja da waren wir wohl etwas zu optimistisch. Dann eben schnell zu Saudi Arabien. Oh mein Gott…das ist ja unglaublich, sooooo viele Menschen. Ich habe mich zwar auf sehr viele Menschen eingestellt aber nicht auf so viele. 3-4h Wartezeit hieß es, um das teuerste Gebäude (10 Mio. US$) zu sehen! Wir gaben es auf und machten uns auf den Weg zum Österreich Pavillion. Juhuu…hier schaffen wir es! Chinesen in Dirndl und Lederhosen aber auch „echte“ Österreicher zum Glück. Nach einem virtuellen Tunnel, der die 4 Jahreszeiten projiziert, kann man mit Schneebällen werfen und schließlich Fotos von Wien, Innsbruck, Salzburg, etc. sehen. Die klassische Band spielte leider zu dieser Zeit gerade nicht und wir machten es uns auf der Dachterasse bei einem guten Glass Wein gemütlich. Plötzlich fühle ich mich wieder wie daheim, umgeben von Österreichern und ORF1 ;) Der Shop hatte allerdings nicht viel zu bieten: Gasteiner Mineral, Darbo Marmelade und Sirup, Heindl Schokolade, Kelly´s Chips (?) und Swarovski natürlich. Aber wo sind die Mozartkugeln, die Kürbiskerne, der Wein und das Kernöl??? Außerdem wird kaum etwas über unser Land, die Berge und vor allem wir als Skination gezeigt Dann mussten wir natürlich zum Kanadischen Pavillion, nachdem ich ja mit 3 waschechten Kanadiern aus Toronto unterwegs war ;) Zum Glück trug Beverly ihr Canada Shirt und ein netter Guide fischte uns aus der Schlange und wir konnten die Vorzüge der VIPs genießen und den Hintereingang benutzen..haha…Nach dem kanadischen Lunch besuchten wir noch das tolle Afrika Pavillion, das den ganzen Kontinent vereint unter einem Dach präsentiert, das Karibische Community Pavillion, Kroatien und Macau, wofür wir uns 1.5h anstellen mussten um dann eine virtuelle Show durch die Vergangenheit und die Moderne von Macau zu machen. Tatsächlich verbrachten wir ca. 10h auf der Expo und sahen 6 Pavillions von innen und ca. die Hälfte von außen.
Die Architektur der Gebäude ist gewaltig und meist hochmodern. Doch irgendwann tragen einem die Beine nicht mehr und wir sehnten uns nach einem gemütlichen Dinner in Xintiandi, ein nettes Viertel in Downtown, belagert von Ausländern, alle Arten von Restaurants und Cafes, Geschäften, etc. Ohne Reservierung hätten wir es wohl nicht ins „Latina“ dem brasilianischen Barbecue geschafft! Der perfekte Abschluss für diesen tollen Tag. Endlich Fleisch, ich meine „richtiges Fleisch“, und wer China kennt weiß warum ich das so betone ;) Wir standen vor einem riesigen Salatbuffet, Dessertbuffet und allen möglichen Beilagen und warteten nicht lange auf das „Flying Meat“. Die Kellner laufen zwischen den Tischen auf und ab, mit Lamkeulen, Rindersteak, Chickenwings, Lammsteaks, Hühnerherzen und vielen weiteren exklusiven Fleischsorten. Nachdem wir noch mit Cocktails auf unseren gemeinsamen Tag angestoßen haben, machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Bund für ein paar Fotos und fielen dann erschöpft ins Bett.
Sonntag, 3 haben aufgegeben für heute und somit blieben nur mehr Nadja und ich übrig und gemeinsam machten wir uns ein 2. Mal zur EXPO auf, diesmal zum anderen Teil. Etwas trüb und regnerisch, aber heute ging alles viel schneller, um 9.10 waren wir bereits auf dem Weg zu unserm 1. Pavillion von SAIC (Shanghai Automotive Industry Corporation) GM. Um 9.30 öffnen die Pavillions und somit waren wir sehr gut in der Zeit. Wow, echt cool. Man sieht hier die Zukunft 2030, was uns erwarten wird, wenn wir ein wenig auf die Umwelt achten und die Verkehrsentwicklung ernst nehmen. Beeindruckt war ich vom 4D Kino, welches einen Film über die rasante Verkehrsentwicklung in Shanghai zeigt sowie die Entwicklung der Infrastruktur. Ebenso bekam man einen Einblick wie der Verkehr in 2030 geregt werden könnte, welche Autos gefahren werden und welche Technologien verwendet werden. Voll interessant!! Ein weiterer Pavillion zeigte Roboter und eine Roboter Küche, in der allein Roboter kochen ohne menschliche Hilfe ;)weiter gingen wir dann zum Australischen Pavillion (es war viel besser als gestern, vielleicht weil das Wetter nicht so toll war; außerdem wurde Samstag der bisherige Besucherrekord von 355.000 aufgestellt). Auch Indonesien (ist wirklich zum empfehlen, denn dies ist eines der wenigen Pavillions, das wirklich Kultur vom Land und lokale Gegenstände sowie kulinarische Spezialitäten bietet!), und Malaysien, eine Show von New Zealand, Cuba und Südamerika haben wir geschafft, zu besuchen und Lunch vom Thai Restaurant geschlemmt (ich glaub, das wird mein neues Lieblingsessen). Pünktlich um 16.30 kamen ich und Nadja dann am Flughafen Hongqiao an, wo wir schon von Gordon, Beverly und Sally erwartet wurden. Einchecken, Burger King, Boarden,….ByeBye Shanghai!
Ich komme wieder!!! Am 26. Juli! Juhuuuu, ich kann es kaum erwarten!
Montag, 10. Mai 2010
Woche 6 - Kletterausflug und Waterpark
Da bin ich wieder - noch schnell ein Eintrag bevor ich die naechsten 5 Tage unterwegs bin, den morgen gehts am Nachmittag mit dem Flugzeug nach Wuxi (nahe Shanghai) mit Gordon, meinem Chef, und Sally. Am Donnerstag dann nach Shanghai, Freitags Besuch einer Tradeshow (natürlich Business-related), Samstag dann die EXPO und Sonntag Abend wieder zurueck nach Tianjin.
Aber nun zurueck zum letzten Wochenende. Freitag Abend war die B-Day Party von Ada, eine meiner chinesischen Freundinnen (siehe auch Fotos) und wir feierten mit einer grossen Runde, Geburtstagstorte und Cocktails. Samstag hiess es früh aufstehen für mich. Ich hatte mich naemlich fuer einen Tagesausflug nach Jixian (countryside), organisiert von der EUCCC (European Chamber of Commerce in China), angemeldet.
Das war mit Sicherheit einer der besten Entscheidungen, die ich bis jetzt getroffen habe: traumhaft sonniger Tag, wunderschoene Landschaft, frische Luft, Ruhe, Natur, nette Leute, Klettergarten, Teambuilding und Leadership Training (http://www.lditraining.cn), internationale Trainer und tolle kulinarische Versorgung von den lokalen Bauern.
Hab unter anderem auch ein deutsches Pärchen getroffen, Anika (arbeitet bei Airbus) und Tim (Chef von Deloitte in Tianjin), sowie Guido (ein Schweizer, der für Logistiktätigkeiten verantwortlich ist und auch mit Magna hier in Kontakt ist und nebenbei Events in Tianjin und Umgebung organisiert), Harish (ein Inder und ein hohes Tier im bereich Sport und Entertainment im Hyatt Resort…oder besser gesagt Schloss), und viele, viele nette Chinese….ja NETWORKING ist hier alles was zählt und man kann nie genug Freundschaften knüpfen und Visitenkarten sammeln. Wer weiß, wann man das nächste Mal den einen oder anderen Kontakt brauchen kann? So hab ich zum Beispiel nun eine Einladung ins Hyatt bekommen, inklusive Golfkurs, Spa-angebot und vieles mehr. Ich werd euch wissen lassen, wenn es wirklich dazu kommt :) Nach einer Kennenlernrunde und einigen Aufwärmspielen gings dann an die Seile. Unsere erste Aufgabe bestand darin, zu viert einen ca. 10m hohen Baumstamm hochzuklettern, der eine Plattform von ca. 40x40cm hatte. Oben angekommen sollten wir uns dann wie eine Blume entfalten, indem wir unsere Hände hielten und uns nach außen lehnten (keine Ahnung, ob ihr euch das bildlich vorstellen könnt, aber sobald wir die Fotos von der Organization bekommen, sind sie online!). Das 2. Mal musste jeder einzeln den Weg nach oben bestreiten und dann eine Maske aufsetzten. Ziel war es, sich von irgendwelchen Lasten, Problemen, Streitigkeiten loszureissen und den Schritt nach vorne zu wagen und zu springen :) was fuer ein tolles Gefühl!! Nach der kurzen Mittagspause stiegen wir auf den Kletterkurs ein. Wir sollten das Bild, das wir uns zuvor ausgesucht haben und welches fuer eine Beziehung in unserem Leben steht, finden. Wir sollten uns dabei überlegen, welchen Weg wir gehen wollen, wieviel Einsatz uns diese Beziehung wert ist und welche Übrwindungen es uns kosten wird. Ehrlich gesagt war es für mich nicht schwierig mein Ziel sehr bald zu erreichen und ich suchte weitere Herausforderungen auf dem Kurs.
Das wars zu meinem Weekend und nun freu ich mich auf meine bevorstehende Reise! Ich wuensch euch allen einen tollen Wochenstart!
Bussi Lisa
Montag, 3. Mai 2010
Funny
Ein paar lustige Details vom Alltag, die ich glaube noch nicht erzählt habe:
•Im Fitnessstudio laufen viele Frauen in so hässlichen Plastik Anzügen herum, die bis zur Brust rauf reichen. Ich würd ja gern ein Foto machen *g* aber ist leider verboten im Gym. Ich nehm mal an, dass es sie ekelt von den alten Geräten aber wie wärs mit einem Handtuch? Nein, das wird für das Duschszenario danach gebraucht. Ich trau mich wetten, dass der Großteil von den weiblichen Gym Besuchern länger mit ihrer Körperpflege im Gym als beim Trainieren verbringen und den Mädls beim Bauchtanz zu zu sehn ist auch ganz amüsant ;)
•Auch alle Schüler laufen hier mit so hässlichen Jogginganzügen herum, wirklich hässlich. Aber wie sich herausgestellt hat ist das die „Schuluniform“. Ohne die darf keiner die Schule betreten. Und somit kann man schon auf der Straße erkennen, wer in welche Schule geht. Kein Wunder, dass sich die Chinesen dann am Wochenende so richtig aufstylen….haha…
•Was das Shoppen betrifft, lässt China keine Wünsche offen. Ich wundere mich nur immer wenn ich bei Chanel, Gucci, Armani & Co, die alle des öfteren vertreten sind, vorbeigehe, wer sich das bei dem Durchschnittseinkommen der Chinesen (ca. 200-400€) leisten kann!?? Naja es muss wohl auch hier Reiche geben! Und alle Shoppingzentren sind täglich von 9h bis 22h geöffnet!!! Bei manchen wird man sogar mit Klängen von Mozart und Strauß überrascht!
•Noch was zur Arbeit und Business: ich hab auch schon erlebt, dass ein Meeting mit den Chinesen ziemlich anstrengend und zeitraubend ist. Viel, sehr viel Geduld ist gefragt, denn lang und breit wird über ein und dieselbe Sache herumgeredet und diskutiert was schon entschieden ist um schließlich nach laaaaaaaanger Rederei zum Schluss zu kommen. Zum Glück bekam ich die nötigen Infos dann doch noch.
•Im Fitnessstudio laufen viele Frauen in so hässlichen Plastik Anzügen herum, die bis zur Brust rauf reichen. Ich würd ja gern ein Foto machen *g* aber ist leider verboten im Gym. Ich nehm mal an, dass es sie ekelt von den alten Geräten aber wie wärs mit einem Handtuch? Nein, das wird für das Duschszenario danach gebraucht. Ich trau mich wetten, dass der Großteil von den weiblichen Gym Besuchern länger mit ihrer Körperpflege im Gym als beim Trainieren verbringen und den Mädls beim Bauchtanz zu zu sehn ist auch ganz amüsant ;)
•Auch alle Schüler laufen hier mit so hässlichen Jogginganzügen herum, wirklich hässlich. Aber wie sich herausgestellt hat ist das die „Schuluniform“. Ohne die darf keiner die Schule betreten. Und somit kann man schon auf der Straße erkennen, wer in welche Schule geht. Kein Wunder, dass sich die Chinesen dann am Wochenende so richtig aufstylen….haha…
•Was das Shoppen betrifft, lässt China keine Wünsche offen. Ich wundere mich nur immer wenn ich bei Chanel, Gucci, Armani & Co, die alle des öfteren vertreten sind, vorbeigehe, wer sich das bei dem Durchschnittseinkommen der Chinesen (ca. 200-400€) leisten kann!?? Naja es muss wohl auch hier Reiche geben! Und alle Shoppingzentren sind täglich von 9h bis 22h geöffnet!!! Bei manchen wird man sogar mit Klängen von Mozart und Strauß überrascht!
•Noch was zur Arbeit und Business: ich hab auch schon erlebt, dass ein Meeting mit den Chinesen ziemlich anstrengend und zeitraubend ist. Viel, sehr viel Geduld ist gefragt, denn lang und breit wird über ein und dieselbe Sache herumgeredet und diskutiert was schon entschieden ist um schließlich nach laaaaaaaanger Rederei zum Schluss zu kommen. Zum Glück bekam ich die nötigen Infos dann doch noch.
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